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Erster Klima-Cub der ÖDP – Dank an Hubert Roßkothen

Der neu ins Leben gerufene Klima-Club der ÖDP startete mit einer Überraschung für Hubert Roßkothen. Kreisvorsitzende Lisa Sieber bedankte sich bei ihm sein 12-jähriges Engagement als Kreisrat.

Roßkothen war 2020 wieder für die ÖDP in den Kreistag gewählt worden, trat aber aus gesundheitlichen Gründen das Amt nicht an. „Du hast bei der Kommunalwahl wieder ein herausragendes Ergebnis erzielt, obwohl du weiter hinten auf der Liste platziert warst. Das zeigt, dass du nach wie vor durch deine Haltung das Vertrauen vieler Menschen genießt. Wir akzeptieren deine Entscheidung und bedanken uns für deine treue und engagierte Arbeit“, führte Lisa Sieber aus, die nunmehr den Platz von Hubert Roßkothen im Kreistag einnimmt.

Roßkothen zeigte sich erfreut und berührt. „Durch mein Engagement gegen die grüne Gentechnik im Netzwerk „Zivilcourage“ erhielt ich 2008 auch Anfragen von anderen Parteien für sie zu kandidieren. Aber nach wie vor würde ich mich in keiner anderen Partei als der ÖDP engagieren,“ erklärte Roßkothen und sicherte auch weiterhin seine Unterstützung zu. Er erinnerte an den ersten ÖDP-Antrag im Kreistag aus dem Jahr 2008, die Dächer der kreiseigenen Liegenschaften mit PV-Anlagen zu versehen. „Der wurde natürlich abgelehnt und ein paar Jahre später auf Initiative anderer Kräfte doch umgesetzt.“


Beim anschließenden Austausch im Klima-Club ging es im Wesentlichen um Möglichkeiten der Erzeugung von regenerativer Energie und deren Nutzung in den eigenen vier Wänden.

Als Kernthema des Abends kristallisierte sich das Thema nachhaltige und sichere Stromerzeugung und Stromnutzung heraus. „Wenn die Grundlast mit Kohle- und Atomkraftwerken wegfällt, muss die Stromversorgung neu gedacht und aufgestellt werden,“ so ein anwesender Gast. „Dafür existiert bei der Bundesregierung überhaupt kein Plan,“ stellte Reinhard Retzer fest. Bundestagskandidat Bernhard Suttner zog das Fazit, dass sich die Verantwortlichen der lokalen Stadtwerke und alle regionalen Energieerzeuger zusammenschließen müssten, um ein innovatives Energiemanagement zu organisieren, das Augenmerk auf konzertierte Erzeugung, Verteilung aber in noch viel stärkerem Maße der Speicherung von Strom Wert legen muss. Das renommierte Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik in Kassel sollte dazu mit ins Boot geholt werden.

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