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ÖDP gegen weitere Rodungen im Burghauser Bannwald

Rund 25 Besucher waren der Einladung des ÖDP-Kreisvorsitzenden Hans Huber zu einem Info-Spaziergang durch den Burghauser Bannwald gefolgt. Hintergrund ist die Befürchtung von Naturschützern, in Burghausen könnten weitere 25 ha Bannwald für Industrieansiedlungen gerodet werden.

Zu Begin erklärte Huber, die ÖDP sei nicht industriefeindlich. Aber für Neuansiedlungen oder Erweiterungen müssten vorrangig brachliegende Flächen genutzt werden. Er verwies auf die Diskussionen im Haiminger Gemeinderat. Keinesfalls dürfe noch mehr Bannwald gerodet werden.

Kreisrat Georg Stadler ergänzte, in den letzten Jahren seien um Burghausen für die Industrie bereits 100 ha Wald abgeholzt worden. Irgendwann müsse mit der Waldvernichtung mal Schluss sein.

Auf dem anschließenden Spaziergang durch den Wald am Vierlindenschlag erfuhren die Besucher noch einiges über die Bedeutung des Bannwaldes, der eine besondere Bedeutung für Klima- und Wasserschutz hat. Er darf nur in Ausnahmefällen gerodet werden, wenn in unmittelbar angrenzenden Regionen Ausgleichsflächen ausgewiesen werden.

Doch die anwesenden Naturschützer waren sich einig: Letztlich bedeute jede weitere Rodung , ob mit oder ohne Ausgleichsflächen, noch mehr Flächenverbrauch. Dazu Georg Stadler: „Jeden Tag werden in Bayern 17 ha Land überbaut. Wie lange soll das noch so weitergehen?“

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